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  Unsere nächsten Veranstaltungen 


   Vortragsreihe Leben und Wirken von Heinrich Feurstein

 23.02. bis 23.03. | jeweils 19:00 Uhr | Vortragsreihe

„Einer meiner tüchtigsten und frömmsten Priester“
Stadtpfarrer Heinrich Feurstein, Donaueschingen (1877–1942)
 

Ort: Donaueschingen, Mariensaal, Eilestraße 4.  

>> Download flyer (pdf) 

 

Am 2. August 1942 starb der Donaueschinger Stadtpfarrer Dr. Heinrich Feurstein im Konzentrationslager Dachau, nachdem er sich auf der Kanzel öffentlich gegen den
Nationalsozialismus gewandt hatte. Das Kreisarchiv veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Baarverein, der katholischen Kirchengemeinde und der Kolpingfamilie in Donaueschingen eine Vortragsreihe zu seinem 75. Todestag.
Die Vorträge beleuchten nicht nur Feursteins mutige Kritik am Nationalsozialismus, sondern auch sein vielfältiges Wirken innerhalb der Donaueschinger Stadtgesellschaft. Denn seitdem Feurstein 1906 die Donaueschinger Pfarrei bezogen hatte, wurde er zu einem wichtigen Faktor, der auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Feldern tätig wurde und an vielen Entwicklungen der Donaustadt Anteil hatte.

23.02.  19.00 Uhr

Dr. Hans Keusen: Heinrich Feursteins Biographie.
Elmar Enssle/Gunter Faigle: Feurstein und die Arbeiterfrage.
„Die soziale Bewegung im christlichen Geist beeinflussen.“ 

Zum Auftakt am Freitag, 23. Februar, gibt Dr. Hans Keusen einen Überblick über Feursteins Leben. Anschließend widmen sich Elmar Enssle und Gunter Faigle in einem gemeinsamen Vortrag Feurstein und der katholischen Soziallehre. Mit der Enzyklika „Rerum Novarum“ Papst Leos XIII. reagierte die Katholische Kirche 1891 auf die Herausforderungen der Industrialisierung und des Arbeiterelends. Feurstein nahm diese Fragen unmittelbar auf und begann nach seinem Theologiestudium ein Wirtschaftsstudium in Freiburg und Berlin. Seine Doktorarbeit verfasste er über die sozial-ökonomischen Verhältnisse der Uhrenfabrikarbeiter im Schwarzwald. Auch in der praktischen Seelsorge blieb er stets den Sorgen und Nöten der einfachen Leute zugewandt.


02.03.   19.00 Uhr

Hubert Herrmann:  Feursteins Wirken für Donaueschingen

Am Freitag, 2. März, spricht Hubert Herrmann über Feursteins Wirken für Donaueschingen. Feurstein begründete und förderte hier zahlreiche katholische Vereine, beteiligte sich an der Gründung der ersten Donaueschinger Wohnbaugenossenschaft und betrieb den Bau der Marienkirche in der Eile-Siedlung, mit der nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die moderne Kirchenarchitektur in Donaueschingen Einzug hielt. Im zweiten Abendvortrag beleuchtet Dr. Folkhard Cremer vom Landesamt für Denkmalpflege die (zweite) Donaueschinger Bezirksbaugenossenschaft und den Bau der Eile-Siedlung in ihrer architekturgeschichtlichen Bedeutung.

 

Freitag, 9. März   19.00 Uhr

Heinrich Feldmann :Feurstein in der Kirche seiner Zeit.
Clemens Joos: Feursteins Neujahrspredigt 1942.

Am Freitag, 9. März, spricht Heinrich Feldmann über Feurstein als Theologe. Kreisarchivar Clemens Joos nimmt eine Analyse und Einordnung von Feursteins Predigt am Neujahrstag
1942 vor, die unmittelbar zu seiner Verhaftung durch die „Geheime Staatspolizei“ führte. Seine Inhaftierung bedeutete nicht nur einen nationalsozialistischen Einschüchterungsversuch gegenüber den Katholiken in Donaueschingen, sondern auch gegenüber der Freiburger Erzdiözese und Erzbischof Conrad Gröber.

Freitag, 16.März   19.00 Uhr

Dr. Bernd Konrad: Feurstein als Kunsthistoriker.  

Am Freitag, 16. März, referiert der renommierte Kunsthistoriker Dr. Bernd Konrad über Feurstein und die Kunstgeschichte: Neben allem anderen veranlasste Feurstein die Wiederherstellung der Stadtpfarrkirche St. Johann, entdeckte die „Donaueschinger Madonna“ und engagierte sich für die „Grüninger Madonna“. Er war als Denkmalpfleger des ehemaligen Landkreises Donaueschingen tätig und als Kustos der F. F. Sammlungen. Hier fand er Anschauungsmaterial zur Kunst des 16. Jahrhunderts, das es ihm ermöglichte, mit viel beachteten Thesen zu dem Maler Matthias Grünewald und dem sogenannten Meister von Meßkirch hervorzutreten. Dr. Konrad wird die Bedeutung von Feursteins Überlegungen und Veröffentlichungen innerhalb der kunstgeschichtlichen Diskussion nachzeichnen. 

Freitag, 23. März 19.00 Uhr

Gesprächsrunde mit Zeitzeugen. Moderation: Clemens Joos.
Andreas Rütschlin: Zeitgenössische Lieder (Kirche St. Marien). 

Am Freitag, 23. März, steht schließlich eine Gesprächsrunde mit Zeitzeugen, die Stadtpfarrer Feurstein noch persönlich erlebt haben, sowie mit Forschern, die sich mit ihm intensiv auseinandergesetzt haben. Zum Abschluss wird Andreas Rütschlin an der Orgel der Marienkirche Kirchenlieder aus Feursteins Umfeld spielen und in ihrer musikgeschichtlichen Bedeutung einordnen.

 

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr und finden im Pfarrsaal St. Marien in Donaueschingen statt. Weitere Informationen geben das Pfarrbüro der Kath. Kirchengemeinde Donaueschingen und das Kreisarchiv.

Kreisarchiv Schwarzwald-Baar-Kreis / Baarverein / Pfarrgemeinde
Heilige Dreifaltigkeit / Kolpingsfamilie Donaueschingen.
Ort: Donaueschingen, Mariensaal, Eilestraße 4.

 

 Stadtpfarrer
Heinrich Feurstein
Donaueschingen
(1877–1942)

 

 

 

Das von dem Schonacher Bildhauer Klaus Ringwald geschaffene Grabdenkmal für Heinrich Feurstein erinnert in St. Johann an den ehemaligen Stadtpfarrer.

 

 

  

 

Ein modern anmutendes Porträt von Heinrich Feurstein hängt in
St. Johann im "Chörle" unter der Fürstenloge

 Bitte beachten Sie, dass sich die Vorträge am 02./09.03.2018 gegenüber dem
gedruckten Jahresprogramm des Baarvereins verschoben haben!

  >> Download flyer (pdf)


Vorschau auf den Aktionstag Geschichte am 4. März 2018 

 


 

   >> Download FLYER (pdf)


 

>> Download Programm 2018 (pdf)


 

 

Info-Flyer des Baarvereins
mit Anmeldeformular

>> Download / Herunterladen

 Unser Jahresband N°60, erschienen im April 2017 

     

 

  >> Pressebericht zur Vorstellung
       des neuen Schriftenbandes 60 des Baarvereins

       (sk 29.4. 2017)

  >> Der letzte Schriftenband N°59 / 2016 kann nunmehr
        als pdf-Version wie seine gesamten
        Vorgänger
hier heruntergeladen werden.


     

  Orte und Ereignisse der Baar in alten Ansichten

Es ist soweit: eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten liegt nun in einem Webalbum für Besucher bereit. Das Baarvereinsmitglied Willi Hönle stellte hierzu viele ausgewählte Bilder von der Anfangszeit der Postkarten hin zur ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts in einer übersichtlichen Gliederung der Stadt Donaueschingen und seiner Teilorte zusammen.

 Sammlung Willi Hönle (Postkarten Donaueschingen und Teilorte)  

 

               Sammlung Dieter Friedt (Postkarten Hüfingen und Teilorte) 

                   >> Pressebericht (externer Link)

 

Sammlung Edwin Heinrich,  Bräunlingen
(Alte Ansichten von Bräunlingen und seinen Teilorten)


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