Die Ansichtspostkarte


Am 18. Juni 1870 wurde durch den Generalpostmeister Heinrich von Stephan die Beförderung von Ansichtspostkarten im Deutschen Reich freigegeben. Diese Karten waren rückseitig mit einer bildlichen Darstellung versehen ( im Krieg 1870/71 waren dies natürlich auch militärische), die ganze Vorderseite durfte nur zum Schreiben der Adresse verwendet werden, etwaige Mitteilungen hatten irgendwo auf der Bildseite ihren Platz - bis 1905, da wurde die Anschriftseite halbiert und auf der linken Hälfte durften nun Grüße und anderes geschrieben werden. Karten die auf dem Postweg befördert wurden, also "gelaufen" sind, wie wir Sammler sagen, können uns durch den Poststempel ihr Mindestalter verraten. 
Allerdings warteten, besonders in kleinen Orten, die Karten oft mehrere Jahre auf einen Käufer, sodass man in einigen Fällen dem "Poststempelalter" noch einige Jahre hinzurechnen darf.

In dieser Präsentation finden Sie einen kleinen Ausschnitt meiner Heimatsammlung in verschiedenen Themenbereichen verpackt.
 Die dazugehörigen Bemerkungen habe ich nach bestem Gewissen gemacht, aber, gegen Irrtümer bin auch ich nicht gefeit.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Betrachten!


Willi Hönle      

Parkweg 7
78166 Donaueschingen

 >> zu den Ansichtspostkarten Donaueschingen  (Sammlung Willi Hönle,  Donaueschingen)

 >> zu den Ansichtspostkarten Hüfingen              (Sammlung Dieter Friedt,  Hüfingen)