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von CORINA FRITSCH

„De miraculis et virtutibus beati marci evangelistae aliquid scribere cupientes“. („Ich möchte über die Wunder und Tugenden des glücklichen Evangelisten Markus etwas schreiben.“) Mit diesen Worten beginnt der um 940 verfasste Bericht eines unbekannten Reichenauer Mönches über die feierliche Überführung der Reliquie, die sogenannte Translation, im Jahr 830 und die in den folgenden Jahren geschehenen Wundertaten des hl. Markus auf der Reichenau. Diese Miracula S. Marci, denen zufolge die Reliquie als Geschenk des Veroneser Bischofs Ratold in das Reichenauer Inselkloster kam, fallen also in die erste Blütezeit des Klosters im 8. und 9. Jahrhundert unter den Karolingern.

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